Einsatzdetails:

  • Einsatznummer: 48-2020
  • Alarmierungszeit: 1. Oktober 2020, 18:53
  • Einsatzdauer: 1 Stunde 44 Minuten
  • Einsatzart: H ABST Y 
  • Einsatzort: Kahle Hardt, Fürstental
  • Einsatzleiter: Bernd Schäfer
  • Mannschaftsstärke: 23 Einsatzkräfte
  • Einsatzkräfte und Fahrzeuge: Florian Waldeck 8/11 , Florian Waldeck 8/23 , Florian Waldeck 8/43 , Florian Waldeck 8/64 , Florian Waldeck 8/65 , Führungsteam  Absturzsicherung Gemeinde Vöhl , Absturzsicherung Stadt Waldeck , Florian Korbach 6/30 , Florian Vöhl 11/11 , Florian Vöhl 2/48 , Florian Waldeck 7/47 , Notarzt Korbach , Polizei Nordhessen , promedica Rettungsdienst 
  • Alarmierungsart: SMS, TETRA Pager

Einsatzbericht:

Am 01.10.2020 wurden wir zusammen mit der Feuerwehr Ober Werbe, Basdorf und Korbach mit der Drehleiter zu einer Steilhangrettung alarmiert. Der Einsatzort befand sich auf der Zufahrt zum Campingplatz Fürstental, an der Spitzkurve bzw. Einmündung zum Kahle Hardt Wanderweg. Das Führungsteam wurde ebenfalls alarmiert. Eine Person mit einem E- Rollstuhl war eine Böschung hinuntergestürzt und nach 6 m zum liegen gekommen. Der Rollstuhl stürzte weitere 30 – 40 m weiter hinab. Das Absturzsicherungsteam der Stadt Waldeck ging zusammen mit dem Vöhler Absturzsicherungsteam zu der Verletzten vor, um sie gegen weiteres Abrutschen zu sichern. Gleichzeitig wurden mehrere Steckleiterteile zusammengesteckt, um diese als schiefe Ebene und als Angriffsweg für den Rettungsdienst und Notarzt zu nutzen. Die Einsatzleitung hatte sich zur Rettung mittels Schleifkorbtrage entschieden. Parallel dazu konnte die Einsatzstelle mit Lichtmasten und dem neuen Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Licht ausgeleuchtet werden. Ein weiterer Trupp mit Absturzsicherungssatz machte sich auf den Weg, den Rollstuhl mit Akku unterhalb der Stelle zu orten und für den Transport nach oben vorzubereiten. Die Bergung geschah mit Feuerwehrleinen nachdem der Patient im RTW war. Wir hatten uns für die Bergung des Rollstuhls im Dunkel entschieden, um auszuschließen, dass der Akku über Nacht einen Kurzschluss bekommt und somit bei der immer noch trockenen Wetterlage einen Waldbrand entfacht. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Absturzsicherungsteams hat wieder hervorragend geklappt. Wir üben schon jahrelang diese Szenarien zusammen. Die Drehleiter konnte an dieser doch recht schrägen Hanglage und aufgrund des Bewuchses nicht eingesetzt werden, und stand deshalb in Basdorf in Bereitschaft.